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Malen mit dem Wind

Malen mit dem Wind

Kann der Wind ein Bild malen? Ich habe es ausprobiert und einen Kohlestift an einem Ast festgebunden. 

Die Ergebnisse sind so toll geworden: zart und sanft.

Wie kannst du mit dem Wind malen?

So faszinierend das jetzt aussieht, es war eine Menge Versuch und Irrtum! 😃

Hier meine Tipps, falls du es selbst ausprobieren willst:


1. Geduld, Geduld, Geduld: es geht sehr langsam, selbst an einem windigen Tag. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die FadenlÀnge richtig eingestellt und das Papier ausgerichtet hatte. 
2. Das Blatt muss komplett gerade liegen. Logisch, sonst berĂŒhrt der Stift nicht. 
3. Es werden mehr Spuren sichtbar, wenn man den Kohlestift anfeuchtet oder das Blatt mit Wasser besprĂŒht. Da es windet, trocknet beides sehr schnell und du musst muss es immer wieder anfeuchten. 
4. Da die BĂ€ume gerade keine BlĂ€tter haben, gibt es wenig FlĂ€che, gegen die der Wind pusten kann und folglich wird der Stift schwer in Bewegung kommen. Deswegen habe ich einen BĂŒschel Tujazweige an den Faden gebunden, damit Widerstand entsteht. 

Zuhause habe ich dann in den Mustern nach Gesichtern und Körpern gesucht und diese mit wenigen Strichen herausgearbeitet. 


Ich freue mich immer sehr, wenn die wilden, urigen Wesen sichtbar werden. Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass es Wind- und Luftgöttinnen sind. 


Mir gefÀllt, dass ich die Bilder zusammen mit dem Baum und dem Luftelement gemalt habe.

Alleine wÀre ich nie auf diese Bilder gekommen!


Es steckt Magie darin, nicht wahr?

Weitere Inspirationen

Elke Weigel, Schriftstellerin, Diplom-Psychologin und Tanztherapeutin

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